Mir reicht es!

von Heike Zeriadtke (Kommentare: 0)

#deleteFacebook #deleteWhatsapp

Ein eingeschworener Facebook-Fan war ich ja nie. Das konnte jeder auf meinem Profil sehen. Allerdings war ich von 27. November 2012 bis gestern, 23. März 2018 dort vertreten und hatte ein Profil, wenn auch ein mageres. Sogar eine Fanseite für HZ WebDesign gab es dort. Richtig gelesen: gab... denn gestern habe ich nach einiger Überlegungszeit mein Profil dort gelöscht.

#deleteFacebook

Natürlich wusste ich schon immer, dass Facebook ein Datenkrake ist und alles an Daten mitnimmt, was es bekommen kann.

Aber:

Ich möchte meine Daten, meinen Namen nicht missbraucht wissen für Wahlmanipulationen egal um wen es sich dabei handelt. Meine politische Meinung gebe ich selbst kund - oder eben auch nicht.

Ich möchte mein Handy nicht immer ausschalten müssen, wenn ich mit jemandem über ein Thema diskutiere oder über eine Anschaffung spreche. Ich möchte nicht abgehört werden von Facebook - von niemandem.

Und ja, Mark Zuckerberg hat Recht:

Wenn Facebook es nicht schafft,
die Daten seiner Nutzer zu schützen,
hat es sie nicht verdient!

Fazit:
Ich habe meine Daten heruntergeladen und meinen Account gelöscht.

#deleteWhatsApp

Auch WhatsApp wird in naher Zukunft von meinem Handy verschwinden. Die Crux hier: Bislang habe ich der Übertragung meiner Daten zu Facebook widersprochen. Möchte ich meinen Account löschen, muss ich erst der Datenübertragung zu Facebook zustimmen...

Evtl. sollte ich einfach damit bis zum 25. Mai warten. Dann kann ich nach der neuen DSGVO eine vollständige Löschung verlangen ohne irgendwelche Ausflüchte von WhatsApp's Seite.

Warum:
Ich möchte nicht, dass eine App meine Kontakte ausspioniert und deren Daten in die USA überträgt. Mal abgesehen von den rechtlichen Konsequenzen ab dem 25. Mai: Auch heute ist es bereits illegal, WhatsApp Zugriff auf die Kontakte zu geben.

Außerdem gehört WhatsApp zu Facebook, näheres siehe oben.

Alternativen:
Ja, es gibt sie, die Alternativen zu WhatsApp!

Signal:
Open Source - Alternative aus der gleichen Schmiede wie WhatsApp, ebenfalls kostenlos, nur nicht so datenhungrig. Verwendet ebenfalls die Telefonnummer, kann auf jedem Gerät (Handy Android, IOs, Windows-PC oder Linux-PC) installiert werden.

Wire:
Open Source -Alternative aus Europa (Luxemburg), ebenfalls für den privaten Gebrauch kostenlos. Wire basiert auf einer Email-Adresse, mit der man sich anmeldet. Außerdem können Aliasnamen verwendet werden, was z.B. in großen Zweckgruppen (Uni, Sport, Veranstaltungs-Teilnehmer, usw.) vorteilhaft ist.

Ich bin mit beiden Messengern unterwegs.

#nachtrag 25.03.2018

für diejenigen, denen es immer noch nicht reicht:

https://t3n.de/news/daten-protokolliert-facebook-998868/

#nachtrag 26.03.2018

für alle Interessierten:

mehr Informationen zum Messenger Signal auf:

https://signal.org/

https://de.wikipedia.org/wiki/Signal_(Messenger)

http://www.faz.net/aktuell/technik-motor/digital/whatsapp-alternativen-wie-signal-messenger-im-ueberblick-14884896.html

mehr Informationen zum Messenger Wire auf:

https://wire.com/de/

https://de.wikipedia.org/wiki/Wire_(Messenger)

https://www.datenschutzbeauftragter-info.de/wire-sichere-skype-und-whatsapp-alternative/

nach einer vernünftigen Alternative zu Facebook - neben Twitter - suche ich noch...

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